Februar 2012
GEPA Café Orgánico- 250g - gemahlen
"fair gehandelter Kaffee" | samtig-weich und zart im Geschmack
Mit dem Café Orgánico brachte die GEPA den weltweit ersten fair gehandelten Bio Kaffee auf den Markt! Bis heute erfreut sich der Café Orgánico ungebrochener Beliebtheit: In der Hitliste der GEPA-Produktpalette ist er der ewige Spitzenreiter!
„Gemeinsam werden wir es schaffen“
UCIRI war für viele Kaffeekooperativen in Mexiko die Tür zum Fairen Handel. Heute kommt der Orgánico von vielen Partnern, darunter auch
viele kleinere, die dadurch eine Entwicklungschance bekommen haben.Anfangs stammte der Rohkaffee für den Café Orgánico von zwei Handelspartnern im Süden Mexikos: Von UCIRI (Unión de Communidades Indígenas de la Región del Istmo) und von ISMAM (Indígenas de la Sierra Madre de Motozintla, Sociedad de Solidaridad Social).
Beide Kleinbauernorganisationen sind in Oaxaca und Chiapas beheimatet und in ihnen haben sich überwiegend indigene Kleinbauern zusammengeschlossen. „Gemeinsam werden wir es schaffen“ lautete das Motto.
UCIRI als Pionier des Fairen Handels mit Bioprodukten hat in vielerlei Hinsicht Modellcharakter für das Land, aber auch darüber hinaus für Genossenschaften weltweit. Das Wohlergehen der Menschen stand bei ihnen von Anfang an im Vordergrund. Dazu trägt ganz wesentlich der ökologische Anbau bei, den die Bauern von UCIRI seit Mitte der 80er-Jahre betreiben. Sie sind die Vorreiter in der Verbindung von ökologischen und sozialen Standards. Maßgeblich dafür verantwortlich war der langjährige Berater von UCIRI, Frans Vanderhoff.
UCIRI achtete stark auf die Ausbildung der Kinder, so dass die zweite Generation nachrücken und verantwortungsvolle Positionen in der Organisation übernehmen konnte. Gemeinschaftsarbeit in den Gemeinden ist immer noch selbstverständlich. „Diese praktizierte Basisdemokratie fasziniert mich“, sagt unser Produktmanager Hans Jürgen Wozniak. Das Modell „UCIRI“ hat eine große Ausstrahlungskraft und wurde zum Vorbild für viele mexikanische Kaffeegenossenschaften. Sie arbeiteten zunächst eng mit UCIRI zusammen, und die große Schwesterorganisation übernahm den Export ihres Biokaffees nach Europa. Später verfügten sie selbst über die entsprechende Erfahrung, die Logistik und die Mengen, so dass sie selbst exportieren konnten.
Die GEPA unterstützte diese Entwicklung und begann ab 1996 mit dem Kaffeeimport von verschiedenen mexikanischen Organisationen. So konnte erstens die Lieferfähigkeit verbessert und weitere Kooperativen unterstützt werden.Außerdem konnte UCIRI auf diese Weise weitere Kunden gewinnen und ist weniger abhängig von einem großen Abnehmer geworden. So ist die Bio Kaffeemenge heute stabil auf viele Handelspartner im Süden Mexikos verteilt.
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